Lydias Töchter ist eine Bewegung, die Katechet:innen miteinander vernetzt und gemeinsam nach Wegen sucht, katechetisches Wirken zu stärken und in Kirche und Gesellschaft sichtbar zu machen.
Werde Teil der Bewegung! Hier finden sich Informationen und Neuigkeiten.
Vision
Lydia, eine Frau im Neuen Testament, stammte aus Lydien (heutige Türkei); sie begegnete Paulus und Silas, entschied sich für den christlichen Glauben, liess sich gemeinsam mit den Menschen in ihrem Haus taufen und öffnete ihr Heim als geistvollen Begegnungsort für Gläubige (Apg 16,14–15.40). Auf dieser neutestamentlichen Grundlage ging sie als «erste Christin Europas» und «Jüngerin Jesu» in die Geschichte ein. Lydia gilt zudem als erste Gemeindeleiterin von Philippi, die Menschen selbstbewusst auf ihrem Glaubensweg begleitete. Sie stand den Menschen nahe und handelte dort, wo Unterstützung nötig war.
Was Lydia tat, tun heutige Katechet:innen. Sie führen in den christlichen Glauben ein, stärken (junge) Menschen auf ihrem Weg und übernehmen da Aufgaben, wo sie in der Gemeinde(-leitung) gebraucht werden. Auch wenn dieser Blick nicht neu ist, hat sich die Vorstellung von Lydia als «erster Katechetin» noch nicht breit durchgesetzt. Als Lydias Töchter können sich heutige Katechet:innen jedoch in die Tradition einer biblischen Frau stellen, die motiviert leitet und den Glauben vor Ort lebendig hält. Lydias Töchter sind Katechet:innen, die wissen, dass ihr Wirken tief in einer kirchlichen Tradition verwurzelt ist, aus der heraus sie selbst die Gegenwart gestalten.
Doch wie gestaltet sich die Gegenwart, in der die Freude an Beruf und Berufung geteilt wird, aber das Christentum und die Kirche derzeit gerade nicht auf sehr viel Zulauf trifft, wie das noch zu Lydias Zeiten der Fall war? Welche Auswirkungen hat das auf den beruflichen Alltag und das Selbstverständnis als Katechet:in? Was denken die einen, was die anderen? Welche Chancen gibt es und wie können Katecht:innen gemeinsam heutigen Herausforderungen begegnen?
Genau diese Fragen bewegen uns. Wir wollen sie nicht allein beantworten, sondern es Lydia gleichtun und einen Raum erschaffen, der viele interessierte Katechet:innen in Bewegung bringt. Gleichwie Lydia Paulus und Silas in ihr Haus holte, möchten wir Katechet:innen der Deutschschweiz zusammenbringen und gemeinsam Antworten auf die oben gestellten Fragen finden.
Mitmachen und sich anschliessen
Wir sind offen für alle, die Interesse an der Sache haben. Ganz nach dem Prinzip: «Unser Raum soll stärken und Energie geben!» können sich alle einbringen, wie sie möchten und können.
Hast du Interesse, Teil unserer Bewegung zu sein? Dann melde dich unverbindlich bei
Gisela (gisela.regenscheit@kath-tg.ch; 071 626 11 45) oder bei Maria (maria.lissek@tbi-zh.ch; 044 525 05 56).
Save the Dates 2027!
Die Vorbereitungen laufen. Im nächsten Jahr 2027 soll es konkret werden. Wir planen Vernetzungstreffen, die zur gegenseitigen Stärkung und zum Kennenlernen dienen sollen. Bei den Vernetzungstreffen sollen Chancen und Herausforderungen benannt und Lösungen, Ideen und Projekte besprochen werden.
Die Treffen sind keine klassischen Bildungsangebote. Nein, wir wollen Katechet:innen der Deutschschweiz zusammenbringen und gemeinsam überlegen, wie der Berufsstand gestärkt werden kann. Ihr alle bringt so viel Erfahrung mit, das wir gemeinsam von- und miteinander lernen können. Nach der Zusammenkunft gehst du also im besten Fall mit Energie und frischen Mutes wieder an deinen Wirkort.
Reservier dir am besten jetzt schon mal die Daten. Wir starten für alle, die wollen, mit einem online Auftakttreffen im Januar. Bis zum Sommer hast du dann die Möglichkeit an einem der Treffen in einem Ort der Deutschschweiz teilzunehmen.
Komm vorbei! Wir werden auch eine Überraschung bereithalten.
25. Januar 2027, 09:30–12:00 Uhr (online)
20. Februar 2027, 14:00–17:00 Uhr (Bern)
22. Mai 2027, 14:00–17:00 Uhr (Chur)
05. Juni 2027, 14:00–17:00 Uhr (Zürich)
Wer wir sind
Marion Hilber
Katholische Landeskirche Graubünden, Fachbereich Religionsunterricht
Nathalie Horvath
Katholische Kirche im Kanton Zürich, Fachstelle für Religionspädagogik